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Lebensmittel nachhaltig kaufen: 5. Tipps, wie Du unnötige Verpackungen ganz easy meidest

Im Ozean schwimmen bald mehr Plastiktüten als Fische und auf nahezu jeder grünen Fläche liegt Müll. Inzwischen kann niemand mehr leugnen, das wir ein Problem mit zu vielen Verpackungen haben. Deshalb möchte ich Dir heute zeigen, wie Du Lebensmittel nachhaltig einkaufst und dadurch unnötige Verpackungen vermeidest.

Lebensmittel nachhaltig kaufen

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1. Geplant einkaufen

Vor jedem Einkauf solltest Du Dir überlegen, was Du überhaupt brauchst und das am besten notieren. Ja, der gute alte Einkaufszettel hilft tatsächlich dabei, unnötige Verpackungen zu meiden. Sonst landet spontan das ein odere andere abgepackte Produkt im Einkaufskorb, das Du eigentlich gar nicht benötigst.

So kannst Du auch planen, wo Du welche Lebensmittel erwirbst. In manchen Geschäften gibt es Gemüse ohne Verpackung, das in anderen verpackt wäre. Mit der Zeit wirst Du jedoch genau wissen, wo Du am Besten verpackungsarm kaufen kannst.

Ich habe meinen Einkaufszettel immer in der Wochenübersicht meines Bullet Journal kleben, sobald mir etwas ausgeht, schreibe ich es auf und nehme den Zettel dann mit zum Einkaufen.

2. Mehr Obst & Gemüse kaufen

In normalen Geschäften wirst Du eigentlich nur in der Obst- & Gemüseabteilung unverpackte Lebensmittel finden. Ein Grund mehr, gerade diese auch zu kaufen. Lade Deinen Einkaufswagen mit sehr sehr viel Obst & Gemüse voll, damit kein Platz mehr für andere Sachen ist. Du tust der Umwelt einen Gefallen, indem Du unnötige Plastikfolie und Co. meidest, aber auch Deiner eigenen Gesundheit, denn - Spoileralarm - Gemüse ist gesund! Achte auch darauf, dass das Gemüse so regional wie möglich ist. Das wird nicht immer funktionieren, aber auch kleine Schritte in die richtige Richtung sind von großer Bedeutung. Häufig sind jedoch die regionalen Lebensmittel auch diejenigen, die ohne Plastik auskommen.

 

Bitte lass auch die dämliche Plastik-Obsttüte links liegen. Ganz ehrlich, wer braucht die Dinger? Deine Tomaten laufen nicht weg, wenn Du sie einfach in den Einkaufskorb legst. Du musst sie nicht vorher in der Tüte ersticken. Das funktioniert auch, wenn das Gemüse gewogen werden muss - versprochen! Und der Blick des/der Kassierers/Kassiererin und anderer Kunden, wenn Dein ganzes loses Gemüse übers Kassenband kullert, ist einfach unbezahlbar.

 

Die größte Auswahl an unverpackten Lebensmitteln hast Du natürlich in Bio-Geschäften, auf dem Wochenmarkt oder in Unverpackt-Läden. Je nachdem was Dein Budget hergibt, ist es aber auch vollkommen ausreichend im Discounter verpackunsgfrei einzukaufen.  Je mehr Menschen plastikfrei kaufen, desto weniger Verpackungen wird es langfristig in den Geschäften geben.

Obst und Gemüse

3. Eigene wiederverwendbare Verpackungen nutzen

Einweg-Plastiktüten sind doof! Die aus Papier sind leider auch nicht besser, da für deren Herstellung meistens keine Recycling-Fasern verwendet werden können. Eigene wiederverwendbare Taschen sind also ein Muss. Am besten hast Du immer einen eigenen Beutel dabei, falls Du spontan etwas einkaufst.

 

Wenn Du Brot oder Lebensmittel von der Frische-Theke kaufst, kannst Du auch Deine eigenen Mehrweg-Verpackungen z.B. Brotdosen mitnehmen und darum bitten die Lebensmittel darin abzupacken.

 

Auch bei Getränken kannst Du darauf achten, Müll zu vermeiden, indem Du eine eigene, wiederverwendbare Flasche nutzt. Ich persönlich finde Glas- und Edelstahl-Flaschen am angenehmsten. Ich liebe meine 1L-Thermoskanne* , die die Temperatur des Getränks einfach unheimlich lange hält, sodass ich im Sommer immer kühles Wasser dabei habe.

4. Essen To-Go selbst zubereiten

Was haben das Brötchen vom Bäcker, ein Snack aus dem Supermarkt oder ein Döner gemeinsam? Richtig, die Verpackung. Dabei kannst Du diesen Verpackungsmüll so leicht vermeiden, indem Du Dein Essen vorbereitest und mitnimmst. Natürlich ist es mit etwas mehr Arbeitsaufwand verbunden, aber mit der Zeit wirst Du Dich daran gewöhnen. Zwei weitere Vorteile vom Essen selbst machen: Du weißt immer was drin ist und sparst jede Menge Geld.

 

Du kannst zum Beispiel am Vortag mehr zum Abendessen kochen und das am nächsten Tag mitnehmen. Müsli lässt sich super in gespülten Einmachgläsern transportieren und ein selbst belegtes Brötchen schmeckt doch auch viel besser, als ein gekauftes, oder?

5. Wiederverwenden, wiederverwenden, wiederverwenden!

Zero Waste ist schwierig, aber Less Waste ist für jeden möglich. Indem Du auch scheinbar wertlose Dinge so oft wie möglich wiederverwendest, gibst Du ihnen einen Sinn und nur so kann irgendwann der Energieverbrauch für die Produktion dieser Gegenstände ausgeglichen werden.

 

Glas statt Plastik kaufen, ist definitiv besser. Für die Herstellung von Gläsern wird jedoch unheimlich viel Energie benötigt und es ist doch schade, wenn jedes Glas direkt nach der Nutzung im Container landet. Aufgespüle Gläser jeglicher Größe lassen sich super für neue Zwecke nutzen z.B. für das Müsli To-Go oder um selbsthergestellte Aufstriche abzufüllen.

 

Es kann auch mal passieren, dass Dir einen Plastiktüte in die Hände fällt. Das passiert mir natürlich auch. Doch auch die Tüten können so oft wie möglich genutzt werden und letztendlich kannst Du sie immer noch als Mülltüten verwenden.


Ich hoffe, dass ich Dir ein paar Anregungen für einen nachhaltigeren Alltag geben konnte. Mit etwas Motivation und Geduld ist so eine Umstellung gar nicht schwer und es macht Spaß den eigenen Fortschritt zu beobachten.

 

Schreib mir gerne Deine Tipps für weniger Verpackungsmüll unterwegs oder zuhause. ich freue mich darauf!

 

Be healthy and smile!

Lisa ♥